Feedback ist fester Bestandteil von Führung. Besonders sichtbar wird das in Mitarbeitergesprächen. Jährlich oder halbjährlich terminiert. Formal sauber geplant. Inhaltlich oft mit wenig Wirkung.
Ein Grund dafür liegt bereits vor dem eigentlichen Gespräch.
Viele Mitarbeiter werden zu spät eingeladen. Oder sie wissen nicht, worum es konkret gehen wird. Ziele. Erwartungen. kritische Themen. All das bleibt im Vorfeld unklar. Eine echte Vorbereitung ist so kaum möglich.
Die Folge zeigt sich im Gespräch selbst.
Das Gespräch wird einseitig.

Oft entwickelt sich das Gespräch sogar zu einem Monolog.
Bewertungen werden abgegeben. Einschätzungen formuliert. Ohne Rückfrage. Ohne Einbindung. Ohne echte Reflexion auf beiden Seiten.
Hinzu kommt ein weiterer Punkt.
Viele Führungskräfte sind für genau diese Situation nicht ausreichend geschult.
Sie kennen die Struktur eines Mitarbeitergesprächs. Aber sie beherrschen nicht die Gesprächsführung. Sie wissen, was sie sagen wollen. Aber nicht, wie sie Wirkung erzeugen.
Damit wird ein zentrales Führungsinstrument verschenkt.
Denn ein gutes Mitarbeitergespräch ist kein Pflichttermin. Es ist ein Führungsdialog auf Augenhöhe. Mit klarer Vorbereitung. Mit transparenten Themen. Und mit dem Ziel, gemeinsam Entwicklung zu gestalten.
Die Realität sieht in vielen Unternehmen anders aus.
Uns interessiert Ihre Erfahrung.
Wie werden Mitarbeitergespräche in Ihrem Unternehmen vorbereitet. Wissen Mitarbeiter im Vorfeld, was auf sie zukommt. Oder entstehen Gespräche, die eher einseitig verlaufen.
Wenn Sie genau hier ansetzen wollen, dann beginnt es nicht beim Formular. Es beginnt bei der Kompetenz Ihrer Führungskräfte im Umgang mit Feedback und Gesprächsführung.
In unseren Seminaren und Webinaren arbeiten wir genau an diesen Punkten. Struktur. Klarheit. und vor allem an der Fähigkeit, echte Dialoge zu führen.
Wenn Sie das Thema vertiefen möchten, melden Sie sich gerne zu unserem nächsten Webinar an oder nehmen Sie Kontakt auf.
Es gibt zwei Sätze, die erstaunlich oft gleichzeitig wahr sind:
Führungskraft: „Ich habe das doch schon gesagt.“ Mitarbeiter: „Das wusste ich nicht.“
Wenn beides stimmt, haben wir wahrscheinlich kein Kommunikationsproblem. Wir haben ein Feedbackproblem.
Feedback wird überschätzt und gleichzeitig komplett unterschätzt.
Überschätzt, weil viele glauben, ein paar Worte reichen. Unterschätzt, weil kaum jemand sich bewusst macht, was Feedback tatsächlich auslöst.
Denn Feedback ist nicht immer das, was Sie sagen. Feedback ist aber immer das, was beim Gegenüber ankommt.
Und genau da geht es schief.

Die Führungskraft denkt: „Ich habe klar gesagt, was ich erwarte.“
Der Mitarbeiter nimmt mit: „Ich glaube, es war okay…“
Beide gehen auseinander. Beide sind überzeugt, dass alles geklärt ist.
Und zwei Wochen später wundern sich beide, warum nichts so läuft, wie gedacht.
Weil Feedback oft drei Dinge gleichzeitig ist:
Und das reicht schon, damit es wirkungslos wird.
Viele Führungskräfte konzentrieren sich darauf, was sie sagen.
Aber entscheidend ist etwas anderes:
Wenn diese drei Fragen nicht klar mit „Ja“ beantwortet werden können, war es kein wirksames Feedback.
Nicht gegebenes Feedback wird ersetzt.
Nicht durch nichts, sondern durch Interpretation.
Mitarbeiter ziehen ihre eigenen Schlüsse:
Und genau so entstehen Fehlentwicklungen.
Nicht, weil Mitarbeiter nicht wollen. Sondern weil Führung nicht klar genug war.
„Ich will nicht zu hart sein.“
Das ist verständlich. Aber oft der falsche Ansatz.
Denn Unklarheit ist nicht freundlich. Sie ist unfair.
Unklare Führung sorgt dafür, dass Mitarbeiter im Nebel arbeiten. Und dafür später auch noch bewertet werden.
Wirksames Feedback heißt:
Ohne Umwege. Ohne Interpretationsspielraum.
Nicht, weil man „hart“ sein will. Sondern weil man Verantwortung übernimmt.
Feedback ist kein Add-on von Führung.
Es ist Führung.
Wenn Feedback nicht funktioniert, funktioniert Führung nicht.
So einfach ist das.
Und genau deshalb reicht es nicht, es „irgendwie“ zu machen.
In unseren Seminaren arbeiten wir genau daran: Feedback so zu gestalten, dass es wirkt. Klar, direkt und in der Praxis umsetzbar.
Denn am Ende zählt nicht, was gesagt wurde. Sondern was beim Mitarbeiter wirklich ankommt.