„Das müsste man mal machen.“ Diesen Satz habe ich als Führungskraft wirklich schon unzählige Male gehört.
Meine Antwort darauf war oft ziemlich einfach: „Wer ist ‚man‘?“
Und plötzlich wurde es still. Denn „man“ ist keine Person. „Man“ hat keine konkrete Aufgabe. „Man“ hat keinen Termin. Und „man“ kann am Ende auch nicht gefragt werden, warum nichts passiert ist. Genau hier liegt ein Problem, das wir in Unternehmen immer wieder beobachten: Verantwortung wird verteilt, bis sich niemand mehr wirklich verantwortlich fühlt.
Das klingt zunächst nach Zusammenarbeit. Aber wer entscheidet? Wer macht den ersten Schritt? Wer stellt sicher, dass es tatsächlich erledigt wird?
Wenn darauf niemand eine klare Antwort geben kann, haben wir nicht unbedingt ein Motivationsproblem. Wir haben ein Verantwortungsproblem. Und das lässt sich nicht mit noch mehr Meetings lösen. Führung bedeutet auch, Klarheit zu schaffen:
Wer übernimmt die Verantwortung?
Was genau soll passieren?
Bis wann?
Und woran erkennen wir, dass es erledigt ist?
Mein Lieblingssatz dazu bleibt deshalb:
„Das müsste man mal machen.“ und meine Gegenfrage: „Wer ist man?“
Eine einfache Frage. Aber manchmal reicht genau diese Frage, damit aus einem guten Vorsatz eine konkrete Aufgabe wird.
Wie oft hören Sie in Ihrem Unternehmen noch „Das müsste man mal machen“?
Und vor allem: Wer ist dann „man“?
In unseren Seminaren von JEHK LeanVision und dem Ingenieurbüro Klein beschäftigen wir uns mit den täglichen Herausforderungen von Führungskräften. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Führung, Kommunikation, Konfliktmanagement, Veränderungsprozessen und der wirksamen Gestaltung von Verantwortung.
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